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Branche: Garten- & Landschaftsbau

Website für Garten- und Landschaftsbau

Ein Garten ist eine Investition, über die Monate nachgedacht wird. Deine Website muss zwei Dinge beweisen: dass ihr das könnt — und dass ihr überhaupt zu diesem Kunden fahrt.

8 Min. Lesezeit Kraftwerk Performance

Das Wichtigste in Kürze

  • Referenzen sind das Verkaufsargument. Vorher-Nachher schlägt jeden Werbetext.
  • Leistungen einzeln aufführen — Pflege, Neuanlage und Pflasterbau suchen Menschen getrennt.
  • Das Einzugsgebiet gehört sichtbar auf die Seite. Die häufigste stille Absprungfrage ist: Kommt ihr überhaupt zu mir?
  • Ein Formular, das Fläche, Zeitraum und Budgetrahmen abfragt, spart Vor-Ort-Termine, die nichts bringen.

Im Garten- und Landschaftsbau geht es selten um ein paar hundert Euro. Eine neue Terrasse, eine komplette Gartenanlage, ein Zaun mit Pflasterweg — das sind vier- bis fünfstellige Entscheidungen, über die Hausbesitzer wochenlang nachdenken, bevor sie überhaupt anrufen. In dieser Zeit sitzen sie abends am Rechner und schauen sich Betriebe an. Deine Website ist genau dort das Verkaufsgespräch, das ohne dich stattfindet.

Referenzen sind dein wichtigstes Verkaufsmittel

Kein Text über „langjährige Erfahrung“ überzeugt so wie ein Bild vom vorher zugewucherten Hang, daneben das Ergebnis. Der Kunde erkennt seinen eigenen Garten im Vorher-Bild wieder — und sieht, was daraus werden kann. Das ist der Moment, in dem aus Interesse eine Anfrage wird.

Ein gutes Referenzprojekt besteht aus mehr als einem Foto:

  • Vorher und nachher. Möglichst aus derselben Perspektive. Der Vergleich macht die Leistung sichtbar, nicht das Einzelbild.
  • Zwei, drei Sätze zur Aufgabe. Was war das Problem, was war die Lösung, wie lange hat es gedauert.
  • Ort grob, nicht genau. Die Gemeinde nennen, nicht die Straße. Das hilft nebenbei der lokalen Sichtbarkeit.
  • Bandbreite zeigen. Ein kleiner Reihenhausgarten, eine größere Neuanlage, ein reiner Pflasterauftrag — damit sich jeder wiederfindet.

Sechs bis zehn gut dokumentierte Projekte wirken stärker als dreißig zusammenhanglose Bilder. Und sie sind ehrlicher: Wer alles zeigt, zeigt am Ende nichts.

Fotofreigabe gleich in den Auftrag schreiben

Eine Zeile im Auftragsformular — „Der Auftraggeber gestattet die Verwendung von Fotos des fertigen Projekts zu Referenzzwecken“ — erspart dir später jede Diskussion. Auf den Bildern selbst gilt: keine Hausnummern, keine Namensschilder, keine Kennzeichen, keine Personen ohne Einverständnis.

Leistungen einzeln, nicht als Sammelbegriff

„Garten- und Landschaftsbau“ ist die Berufsbezeichnung, aber niemand tippt sie bei Google ein. Gesucht wird nach dem konkreten Vorhaben: Terrasse pflastern, Rollrasen verlegen, Hecke schneiden, Zaun setzen, Teich anlegen, Bewässerung einbauen, Baum fällen.

Jede Leistung, mit der ihr wirklich Geld verdient, gehört als eigener Abschnitt auf die Seite — mit einem Absatz, der die Leistung beschreibt, und einem Bild aus einem echten Projekt. Das hat zwei Wirkungen: Der Besucher findet sein Vorhaben wieder, und Google bekommt überhaupt erst Text, den es einer Suchanfrage zuordnen kann. Wie das zusammenhängt, steht in Bei Google gefunden werden.

Genauso wichtig ist, was ihr nicht macht. Wer keine Pflege übernimmt oder keine Kleinstaufträge annimmt, sollte das schreiben. Ein Satz spart Telefonate.

Das Einzugsgebiet gehört sichtbar auf die Seite

Die häufigste Frage, die zum stillen Abbruch führt, lautet: Kommt ihr überhaupt zu mir? Ein Betrieb aus dem Nachbarlandkreis wirkt aus Kundensicht wie ein Risiko — außer, es steht schwarz auf weiß da.

Nenne die Orte, in denen ihr tatsächlich arbeitet, in ganzen Sätzen im Text, nicht als Schlagwortliste am Seitenende. Solche Listen sehen für Google nach Trickserei aus und für Menschen nach Verzweiflung. Besser: „Wir arbeiten im Umkreis von rund 40 Kilometern um Ravensburg — von Weingarten über Wangen bis an den Bodensee.“ Ein Satz, der die Frage beantwortet und ganz nebenbei die Ortsnamen enthält, auf die es ankommt.

Ein Formular, das die Anfrage vorsortiert

Ein Formular mit Name, E-Mail und „Ihre Nachricht“ produziert Anfragen, bei denen du dreimal nachfragen musst. Im GaLaBau ist das teuer, weil auf jede unklare Anfrage ein Vor-Ort-Termin folgt — und der kostet eine halbe Stunde Fahrt plus eine Stunde Beratung.

Frag stattdessen gleich das ab, was du für eine erste Einschätzung brauchst:

  1. Um was geht es? Auswahl statt Freitext: Terrasse, Neuanlage, Pflege, Zaun, Sonstiges.
  2. Ungefähre Fläche. Auch geschätzt hilft — 30 m² und 300 m² sind zwei verschiedene Gespräche.
  3. Wunschzeitraum. Frühjahr, Sommer, Herbst, egal. Zeigt sofort, ob es zur Auslastung passt.
  4. Budgetrahmen. Als Spanne zum Anklicken, freiwillig. Wer klickt, ist ernsthaft.
  5. Fotos hochladen. Der wertvollste Punkt — zwei Handybilder ersparen oft den ersten Termin komplett.

Das Formular wird dadurch länger, und trotzdem kommen bessere Anfragen an. Wer sein Projekt ernst meint, füllt fünf Felder aus. Mehr zu diesem Zusammenhang in Mehr Anfragen über die Website. Und weil dabei personenbezogene Daten und Bilder übertragen werden: Website DSGVO-konform.

Größenordnungen statt Schweigen

Kein Garten gleicht dem anderen, deshalb steht auf den meisten GaLaBau-Seiten gar kein Preis. Das Ergebnis: Anfragen von Leuten mit 2.000 € Vorstellung für ein 15.000-€-Projekt — und ein Vor-Ort-Termin, der von Anfang an nichts werden konnte.

Eine Größenordnung löst das, ohne dich festzulegen. „Eine Natursteinterrasse beginnt bei etwa 200 € je Quadratmeter, je nach Material und Untergrund“ ist kein Angebot, sondern ein Filter. Wer danach anfragt, weiß, worauf er sich einlässt. Als Anhaltspunkt kennzeichnen, nicht als Festpreis — dann bleibt es auch rechtlich sauber.

Die Saison bestimmt den Zeitpunkt

Gartenanfragen kommen geballt zwischen Februar und Mai. Eine Website, die im April online geht, verpasst genau diesen Zyklus — zumal Google nach dem Livegang einige Wochen braucht, bis eine Seite ordentlich einsortiert ist. Wie lange ein Bau dauert, steht in Wie lange dauert es bis zur fertigen Website?.

Der richtige Zeitpunkt für den Bau ist deshalb der Winter: Im Betrieb ist Luft, die Projektfotos vom Sommer liegen vor, und im Februar steht die Seite, wenn die ersten Anfragen kommen. Wer im Herbst anfängt, hat es entspannt. Wer im März anfängt, arbeitet gegen die eigene Hochsaison.

Viele Bilder — trotzdem schnell

GaLaBau-Seiten sind bildlastig, das ist richtig so. Nur werden aus zwanzig Handyfotos in Originalgröße schnell zwanzig Megabyte, und dann lädt die Seite auf dem Handy im Garten des Kunden gar nicht. Bilder gehören auf Webgröße gerechnet und in ein modernes Format, Galerien laden erst beim Ansehen. Der Unterschied ist groß und kostet an der Bildqualität nichts — Details in Website zu langsam?.

Ein zweiter Punkt: eigene Fotos, keine gekauften. Ein Stockbild mit mediterraner Villa passt nicht zum Reihenhausgarten in Oberschwaben, und der Kunde merkt das. Ein mittelmäßiges echtes Projektfoto verkauft besser als ein perfektes fremdes.

Fazit

Eine GaLaBau-Website muss keine Designpreise gewinnen. Sie muss zeigen, was ihr gebaut habt, welche Leistungen ihr anbietet, wo ihr arbeitet und in welcher Größenordnung sich das bewegt — und die Anfrage so aufnehmen, dass du danach nicht dreimal nachtelefonieren musst. Wer das hat, spart sich die Termine, die nie zum Auftrag führen, und gewinnt die, die es tun.

Du willst vor der nächsten Saison stehen, statt sie zu verpassen? Sprich uns an — wir sagen dir, was deine Seite bringt und was ihr fehlt.

Häufige Fragen zur GaLaBau-Website

Was muss auf die Website eines Garten- und Landschaftsbauers?
Referenzprojekte mit eigenen Fotos, die einzelnen Leistungen sauber getrennt, das Einzugsgebiet mit den Orten, in denen ihr wirklich arbeitet, und ein Anfrageformular, das mehr abfragt als Name und Telefonnummer. Dazu Team und Betrieb, damit der Kunde weiß, wer da auf sein Grundstück kommt. Alles zusammen beantwortet die zwei Fragen, die vor jeder Anfrage stehen: Können die das, und kommen die überhaupt zu mir?
Wie viele Referenzprojekte sollten auf die Website?
Lieber sechs bis zehn gut dokumentierte Projekte als dreißig Bilder ohne Zusammenhang. Ein gutes Referenzprojekt zeigt den Zustand vorher, das Ergebnis und in zwei bis drei Sätzen, was die Aufgabe war und wie lange es gedauert hat. Wichtig ist die Bandbreite: ein kleiner Reihenhausgarten, eine größere Neuanlage, ein reiner Pflasterauftrag. So findet sich jeder Interessent in mindestens einem Projekt wieder.
Darf ich Fotos von Kundengärten auf meine Website stellen?
Hol dir die Erlaubnis, am besten schriftlich und am besten gleich im Auftrag. Das Grundstück selbst ist meist unkritisch, sobald es nicht eindeutig zuzuordnen ist — problematisch wird es bei Hausnummern, Namensschildern, Kfz-Kennzeichen oder Personen im Bild. Ort nur grob nennen, also die Gemeinde statt der Straße. Wer im Auftragsformular eine Zeile zur Fotofreigabe aufnimmt, hat das Thema ein für alle Mal erledigt.
Sollten Preise auf eine GaLaBau-Website?
Feste Preise selten, Größenordnungen fast immer. Kein Garten gleicht dem anderen, aber ein Satz wie eine Terrasse mit Naturstein beginnt bei etwa 200 Euro je Quadratmeter filtert genau die Anfragen heraus, die ohnehin nie zum Auftrag geführt hätten. Das spart Vor-Ort-Termine, die nichts bringen, und wirkt selbstbewusst statt teuer. Wichtig ist die Kennzeichnung als Anhaltspunkt, nicht als Festpreis.
Wann sollte eine neue GaLaBau-Website spätestens fertig sein?
Vor der Saison, also im Januar oder Februar. Die meisten Gartenanfragen kommen zwischen Februar und Mai, und eine Website braucht nach dem Livegang noch Wochen, bis Google sie richtig einsortiert hat. Wer im April startet, verschenkt den halben Zyklus. Der beste Zeitpunkt für den Bau ist der Winter — da ist im Betrieb Luft, und Fotos vom Sommer liegen bereits vor.

Vor der Saison stehen statt sie verpassen?

Wir bauen GaLaBau-Websites, die Referenzen zeigen und Anfragen vorsortieren — rechtzeitig zum Frühjahr.

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